männliche B-Jugend

Bereits kurz vor Abschluss der Hallenrunde 2018/19 wurde begonnen, die zahlreichen Jungs der künftigen B-Jugend zu sichten und für die nahenden Qualirunden einzuspielen. Es ergaben sich zwei Mannschaften mit jeweils mehr als 14 Handballern, mit denen die SG in die Bezirksentscheide gehen wollte. Während sich die B1 in Schwäbisch Hall als Gruppenerster für die Endrunde der besten Gruppenersten qualifizierte und damit die Qualifikation zur Bezirksliga sicher hatte, konnte die B2 leider keines der Spiele gegen teils sehr starke Gegner gewinnen und musste bereits in der Vorrunde die Segel streichen, wenngleich sich die Jungs gut schlugen.

Die B1 fuhr nun mit viel Selbstbewusstsein nach Pfedelbach und wollte einen der ersten drei Plätze ergattern, um in der überregionalen HVWQuali an den Start gehen zu können. Leider waren zwei Leistungsträger verletzt und ein weiterer an diesem Tag verhindert, so dass nur das erste Spiel gegen Hohenlohe 1 gewonnen wurde. Gegen Flein-Horkheim fehlte der Zugriff gegen Halbrechts und der gegnerische Torwart hielt eine Reihe eigentlich unhaltbarer Bälle. Der Gastgeber Hohenlohe 1 war an diesem Tage übermächtig und gewann verdient die Endausscheidung. Letztlich reichte aber der 3. Platz zur Teilnahme an der HVW-Quali. Und genau dieser Quali-Tag sollte für die B1 in Nordheim stattfinden! Es kamen mit Herrenberg, Friedrichshafen, Ludwigsburg und Untere Fils zwei hochkarätige Erstplatzierte zwei weitere Zweitplatzierte aus den südlichen Bezirken in unser Handballdorf, aber die Überraschung gegen spielerisch und individuell überlegene Gegner blieb leider aus. Sehr schade, waren doch die beiden Partien gegen Ludwigsburg und Untere Fils auf des Messers Schneide, aber letztlich nicht unverdient wurde unseren Jungs aufgezeigt, dass vor allem in der Defensivarbeit und der Konzentration beim Torabschluss noch einige Defizite liegen.

Jetzt legten wir Trainer uns zusammen mit den Jugendleitern die Karten: Etwa 30 Jungs stehen in der kommenden Saison für die SG auf der Platte und kämpfen um Tore und gehaltene Bälle. Unserer Meinung nach sind das zu viele Jungs für nur zwei Mannschaften, um möglichst jeden individuell fördern zu können. Also entschlossen wir uns zur Meldung von 3 Mannschaften, um jedem möglichst viele Spielanteile geben zu können.  So spielt die gegenüber der Quali aufgeteilte B1 mit nur 5 festen Spielern des älteren Jahrgangs in der Bezirksliga (dafür war sie auch qualifiziert nach der nicht geglückten HVW-Quali), eine zusätzliche B2 als Unterbau der B1 in der Bezirksklasse (sie besteht aus 10 Spielern der Quali-B1 und 3 Spielern der Quali-B2, jeweils aus dem jüngeren Jahrgang bzw. noch aus der C-Jugend) und einer gegenüber der Bezirksqualifikationsrunde nahezu unveränderten B3 in der Kreisliga (verstärkt mit einigen Spielern aus der C-Jugend, die sich in der 3. Mannschaft zeigen können und sollen). Dieses Konzept dreier Mannschaften ist darauf ausgelegt, möglichst alle Spieler zu vielen Spielanteilen kommen zu lassen und mindestens im Mittelfeld der jeweiligen Liga mitzuspielen. Die B1 benötigt regelmäßig Unterstützung von Spielern aus den niederklassigen Mannschaften B2 und B3 und wird diese auch erhalten. Dies werden leistungsorientierte Spieler sein, die sich im Training und in den jeweiligen Spielen ihrer Mannschaften für höhere Aufgaben aufdrängen. Problematisch ist, dass uns nach der Qualifikationsrunde ein Torwart verlassen hat, so dass wir
nun zwar viele Feldspieler an Bord haben, aber die B3 noch ohne festen Torwart plant. Unterstützung seitens der C1 fürs Tor wurde aber bereits signalisiert, es ist ja auch eine tolle Chance für junge Torwarte, bereits ein Jahr früher in der BJugend Erfahrungen zu sammeln. Und auch die vier weiteren C-Jugendlichen, die fest in die B3 integriert werden sollen, können hier richtig Gas geben und lernen.

Ob dieses Konzept aufgeht? Wir werden es sehen und hoffen sehr, dass jeder Spieler der drei Mannschaften die Chancen sieht, die ihm durch diese Entscheidung eröffnet wird. Auf eine tolle Saison!

Die Trainer der männlichen B1-B3, Uwe, Dirk, Lucas, Max und Pierre